Türchen 15

Es ist 2,8 cm hoch, grün und wir teilen ihn mit Euch ….

So oder so ähnlich muss das Angebot der Faustballer im Sommer 2020 geklungen haben, als sie ihren Faustballplatz in Schlehecken den Handballern in den Sommerferien als Ausweichmöglichkeit zu den geschlossenen Hallen nannten.

Im Sommer 2020 waren die Hallen teils wegen Corona, teils wegen Schulferien geschlossen. Um aber den Handballern trotzdem, gerade wegen des langen Trainingsausfalls zuvor, eine Möglichkeit zu bieten, sich wieder und unter Einhaltung der Corona-Regeln zu treffen, entschied man sich, das Training nach draußen zu verlagern. So begaben sich die Hallengewöhnten Handballer also raus in die Natur. Raus an den Aggerbogen und raus nach Schlechecken zu den Faustballern.

Da nicht alle Spieler zu Hause geblieben sind oder zum Training kommen wollten, weil sie sich wegen Corona nicht sicher waren, fanden meist nur ein bis zwei Handvoll Spieler zusammen. Ungewohnt waren die Trainingsbedinungen, weil die Bälle auf Wiese nicht so springen, wie in der Halle, so dass die Schwerpunkte hier anders gelegt worden sind:

  • sich überhaupt zum Training treffen
  • Ausdauer
  • Koordination
  • Fangen/Werfen/Passen

So waren dann aber auch an besonders heißen Tagen völlig neue Trainingskonzepte möglich, wie z.B. Wasserschlachten mit nassen Lappen oder Wasserpistolen in Kombination mit dem Hütchenklau-Spiel. Dabei gilt es in der Halle normalerweise prellend bis zur gegnerischen Seite zu spielen, um dann im Torraum Hütchen zu klauen und im eigenen Torraum unterzubringen. Eine Mannschaft verteidigt ihre Hütchen, während die andere versucht, die Abwehr auszuspielen. Bei über 35° im Schatten (den es in Schlehecken dann eher nicht gibt) kamen statt des Balls dann eben nasse Lappen oder Wasserpistolen zum Einsatz. Ein Schelm der meint erkennen zu können, dass die Kids hier mehr gelaufen sind, als in der Halle mit Ball. Zu sehen hier: Videos in der Wölfecloud

Spielerische Aspekte und Trainingsspiele ließen sich in Schlehecken auf dem Tennisplatz 3 erleben, auf dem dann meist ein Mix aus männlicher C- und D-Jugend, sowie weiblicher C-Jugend gegen- oder miteinander spielten. Um das ein bisschen realistischer zu halten, wurden 2 Handballtore dorthin verfrachtet.

Die Minis fanden ihren Platz auf dem Ersatzparkplatz neben dem Tennisplatz 3 und trainierten dort Fang-, Lauf- und Pass-Spiele, weil dort eher mehr Schatten vorzufinden war.

Aber auch der Rasenplatz am Aggerbogen wurde insbesondere von der weiblichen C- und B-Jugend als Traininsplatz gewählt. Zwar ist der Rasen hier eher multidimensional, aber dennoch ließ sich auch hier trainieren.

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